Jubiläumstorte – Düsseldorf zum Anbeißen

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Zum einjährigen Jubiläum des lokalen Mitgliedermagazins eines bekannten Vereines sollte eine schöne Torte in den Vereinsfarben her – was bot sich da besser an, als sie mit der Skyline von Düsseldorf zu verzieren…

Die Grundlage für die zweistöckige Torte sind zwei Schokoladenkuchen (Ø 24 cm und 16 cm, rund), gefüllt und ummantelt von weißer Ganache und bedeckt sowie verziert mit Fondant in den Farben weiß, rot und schwarz.

Für den Teig braucht ihr folgende Zutaten:

  • 330g Butter
  • 330g dunkle Schokolade (Kakaogehalt: mindestens 60%)
  • 9 TL Instantkaffee
  • 240 ml Wasser
  • 75 g Kakao (Backkakao ungesüßt)
  • 380 g Mehl (gesiebt)
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 1 TL Natron
  • 720 gr Rohrzucker
  • 6 große Eier
  • 10,5 TL Pflanzenöl
  • 165 ml Buttermilch

Zunächst wird die Schokolade geschmolzen, das Wasser, Butter sowie der Kaffee hinzugegeben und nochmals unter Rühren geschmolzen, bis alle Zutaten gut aufgelöst sind und eine geschmeidige Masse entsteht.

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Anschließend werden in einer separaten Schüssel die Eier mit Öl und Buttermilch verrührt, in einer dritten Schüssel werden die restlichen Trockenzutaten (Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver und Natron) vermengt.

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Abschließend werden nacheinander kleine Mengen der Schokoladenmasse sowie der Eiermischung in die Mehlmischung hinzugegeben und mit einer Küchenmaschine verrührt, bis eine sämige Konsistenz entsteht.

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Dieser fertige Teig wird nun in zwei gefettete, runde Springformen (24 cm und 16 cm Durchmesser) gegossen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Ober-/Unterhitze) für ca. eine Stunde gebacken. Am besten deckt man nach ca. 30 Minuten den Kuchen im Ofen mit einer Alufolie ab, damit er nicht zu dunkel wird. Wenn die Kuchen fertig gebacken sind, müssen sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

In der Zwischenzeit kann die Ganache hergestellt werden, dazu werden

  • 1200 g weiße Schokolade sowie
  • 400 g  Sahne

in einem Topf unter Rühren erwärmt, bis die Schokolade geschmolzen ist. Nach Abkühlen der Masse wird diese mit dem Handmixer aufgeschlagen, bis eine luftig-cremige Ganache entsteht.

Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kann er mit der Ganache gefüllt werden. Dazu wird er, am besten mit einem speziellen Kuchenteiler (aus Draht; es funktioniert jedoch auch mit einem straff gehaltenen Bindfaden) mittig durchgeschnitten und der untere Teil mit der Ganache bestrichen, anschließend wird der obere Teil direkt wieder aufgesetzt.

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Dann wird die überschüssige Ganache, die aus dem Kuchen quillt, mit Hilfe eines Spatels an den Rand verstrichen, und mit weiterer Ganache schließlich der gesamte Kuchen möglichst ebenmäßig überzogen, da die Ganache auch als Grundlage für das Fondant dient, und dafür eine möglichst glatte Oberfläche benötigt wird. Dazu trägt man am besten erst einmal eine so genannte Krümelschicht auf, in welcher die Ganache die Kuchenkrümel bindet. Dann stellt man den Kuchen für einige Zeit in den Kühlschrank, bis diese erste Schicht etwas ausgehärtet ist, und kann nun krümelfrei eine zweite Schicht auftragen, und so weiter. Man sollte natürlich nicht zu viele Schichten auftragen, da sich sonst unter dem Fondant eine riesige und sehr mächtige Menge Schokoladenmasse verbirgt 😉

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Der fertig gefüllte und mit Ganache ummantelte Kuchen muss jetzt noch einmal für einige Minuten (meist reichen 15-30 Minuten) in den Kühlschrank, um abschließend die Feinheiten wie eine scharfe Kante an dem Kuchen zu formen, die man am besten mit einem in kochendes Wasser getauchtes Messer oder einem Spatel formt. Es ist hierbei und für die weiteren Arbeitsschritte hilfreich, wenn der Kuchen auf einer Drehplatte steht; dies kann ein spezieller Tortendrehteller sein, aber auch eine handelsübliche drehbare Servierplatte aus Holz o.ä. Ist die Oberfläche der Ganache glatt und die Kanten bearbeitet, geht es an das Eindecken mit Fondant. Für die beiden runden Kuchen benötigt man zusammen rund ein Kilogramm weißes Rollfondant (hier wurde das Fondant von Xenos benutzt). Für den 24 cm Kuchen werden rund 600 gr Fondant zu einem Kreis mit einem Durchmesser von ca. 38 cm , für den 16 cm Kuchen die restlichen 400 gr zu einem Kreis von 28 cm Durchmesser ausgerollt. Dazu eignet sich am besten ein spezieller Fondantausroller sowie eine rutschfeste Silikonunterlage (ich benutze die XL-Matte von Städter, da sich das Fondant sehr gut ablösen lässt und zudem viele praktische Größen- und Mengenangaben darauf befinden). Wenn das Fondant auf die beschriebene Größe bei etwa 4 mm Dicke ausgerollt ist, kann man es auf den Fondantausroller aufnehmen und vorsichtig auf dem Kuchen platzieren. Liegt das Fondant auf, kann man es von oben nach unten mit den Händen glatt streichen und bei Unebenheiten mit einem Kuchenglätter nachhelfen. Eingedeckt sieht der Kuchen dann so aus:

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Im Anschluss müssen die beiden Kuchen nur noch gestapelt werden, bevor es ans Verzieren geht. Dazu wird der kleinere Kuchen mit Hilfe eines Tortenhebers mittig auf dem größeren Kuchen platziert und eventuell (besonders sinnvoll bei hohen Torten) mit Hilfe von Jumbo-Strohhalmen fixiert, die auf die passende Größe geschnitten und dann in die Mitte der Kuchen gesteckt werden. Die Torte wird entweder vor dem Stapeln oder spätestens jetzt auf eine hübsche Tortenplatte (hier silberfarben) gestellt.

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Nun kann es ans Verzieren gehen – hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Für die Jubiläumstorte habe ich mich für eine Verzierung aus schwarzem und roten Fondant sowie weiße Perlen entschieden. Die ausgeschnittenen Fondant-Teile und Verzierungen können ganz einfach mit ein wenig Wasser bepinselt und so auf die Fondantdecke des Kuchens angebracht werden.

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Zusätzlich zu der Torte habe ich für das Jubiläumsfest weiße und schwarze Cake-Pops gemacht, das Rezept und die Anleitung dafür findet ihr hier.

 

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